Tracheostoma
Ein Tracheostoma ist ein künstlich geschaffener Zugang zur Luftröhre, der die Atmung unterstützt oder ermöglicht. Es wird eingesetzt, wenn die natürliche Atmung eingeschränkt ist oder langfristig eine Beatmung notwendig wird. Für Betroffene und Angehörige bedeutet dies eine große Umstellung, gleichzeitig ermöglicht ein Tracheostoma oft ein Leben außerhalb des Krankenhauses.
Was ist ein Tracheostoma?
Bei einem Tracheostoma wird operativ eine Öffnung in der Luftröhre geschaffen, durch die eine sogenannte Kanüle eingesetzt wird. Diese sorgt dafür, dass die Atemwege offen bleiben und Luft direkt in die Lunge gelangen kann.
Erste Anzeichen und Gründe
Ein Tracheostoma wird notwendig bei:
- schweren Atemwegserkrankungen
- neurologischen Erkrankungen
- langfristiger Beatmungspflicht
- eingeschränkter Schutzfunktion der Atemwege
Behandlung und medizinische Begleitung
Die Versorgung erfordert regelmäßige Pflege und Kontrolle:
- Reinigung und Pflege der Einstichstelle
- regelmäßiger Kanülenwechsel
- absaugen von Sekret
- Überwachung der Atmung Viele Betroffene benötigen eine kontinuierliche Betreuung durch Fachpersonal.
Alltag mit Tracheostoma
Mit einem Tracheostoma ist ein Leben zuhause möglich, erfordert jedoch eine strukturierte Pflege und sichere Abläufe.
Mögliche Unterstützungen sind:
- individuelle Intensivpflege
- Schulung von Angehörigen
- Einsatz von Hilfsmitteln
- spezialisierte Betreuung bei Beatmung
Unterstützung durch den 1A Pflegedienst
Der 1A Pflegedienst unterstützt bei der sicheren Versorgung, schult Angehörige und sorgt für eine stabile Betreuung im Alltag.
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.